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ÖBB-Tariferhöhung zum Fahrplanwechsel 2006/2007

28.12.2006 23:47

Seit Fahrplanwechsel gilt bei den ÖBB eine neue Preistabelle, welche die Fahrpreise um durchschnittlich 1,7 Prozent verteuert. Nur auf sehr kurzen Strecken weicht die Tariferhöhung auffällig von Schnitt ab, was durch die auf zehn Cent gerundeten Preise bedingt ist.

Was vielen übrigens nicht bekannt ist: Seit längerem gibt es in der Kilometertabelle der ÖBB Preissprünge, die insbesondere bei 180 km und 300 km auffällig sind. Diese wurden vermutlich eingerichtet, um einerseits die Einnahmen auf beliebten Strecken wie Wien – Salzburg zu steigern, andererseits der Presse gegenüber aber eine geringe durchschnittliche Preiserhöhung präsentieren zu können. Diese Maßnahme hat bei 300 Kilometern inzwischen absurde Züge angenommen, so folgt etwa auf einen 6,40 € großen Sprung ein winziger von nur 0,10 €.

Tarif-kmApr 2006Dez 2006
260 — 280 km34,50 €35,00 €
280 — 300 km36,40 €37,00 €
300 — 320 km42,80 €43,40 €
320 — 340 km42,90 €43,50 €

Es kann also unter Umständen günstiger sein, zwei Tickets zu stückeln, da dieTeilstrecken einzeln weniger kosten als ein durchgehender Fahrschein.

Die Befürchtung, daß sich die Sprünge noch weiter vergrößern könnten, hat sich allerdings nicht bestätigt. Tatsächlich sind die Sprünge bei 300 km und 740 km sogar wieder etwas kleiner geworden. Immerhin.

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Radwege bei St. Veit

28.12.2006 00:32

Insbesondere der Bezirk St. Veit an der Glan gibt sich im Radwegebau besonders kreativ, und gibt dortigen Benutzern der Straßen besondere Kopfnüsse auf, wie die Planung zu verstehen sei, wie beispielsweise hier auf der B94.

Die Breite der Fahrbahnmarkierung und der Durchmesser des Schildes lassen erahnen, wie großzügig bemessen der parallel zur B94 führende Weg in etwa sein muß. Circa 0,8 Meter dürfen sich die aus beiden Richtungen kommenden Rad- und Fußgänger teilen. Wie das konfliktfrei auf mehreren hundert Metern Länge ohne Ausweichmöglichkeiten funktionieren soll, ist allerdings rätselhaft.

Ähnlich herausfordernd ist auch die Radverkehrsführung entlang des innenstadtnahen Kreisverkehrs, wo Ossiacher Straße, Klagenfurter Straße und Bahnhofstraße aufeinandertreffen.

Nach dem mehr oder weniger sanften Auf und Ab der Gehsteigabsenkungen würde man eine Einmündung in den Kreisel erwarten, um dem Straßenverlauf folgen zu können.

Tatsächlich endet hier aber der rote Pflaster abrupt und mündet in einen Zebrastreifen. Wer die Kreuzung legal überqueren will, muß hier also schieben. Um eindringlich daran zu erinnern, haben die Planer in weiser Voraussicht das passende Schild mitten auf den Radweg plaziert.

Da Schieben grundsätzlich eine lästige Angelegenheit ist, könnten pfiffige Radfahrer nun auf die Idee kommen, daß man sich das Durchschlängeln durch die Säulen ersparen könnte, und direkt vom Zebrastreifen aus weiterzufahren.

Doch daran hat der Planer natürlich schon gedacht, und vereitelt solche Pläne, indem er das nachträgliche Auffahren auf den den Radweg unmöglich macht, in dem er ihn spitzwinkelig auf einer etwa 15 cm hohen Kante beginnen und enden läßt.

Wer hier weiterwill, kann also gar nicht anders, als sein Gefährt zu schieben. Oder aber man fährt gleich durchgehend auf der Fahrbahn, selbst wenn man sich damit über die Straßenverkehrsordnung hinwegsetzt, welche die Benutzung derart toller Radfahranlagen allen Ernstes vorschreibt.

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Bim me up, Scotty!

20.12.2006 02:01

Nachdem die Nachbarbahnen DB und SBB schon seit einiger Zeit diesen Service anbieten, zieht nun auch die ÖBB-Fahrplanauskunft mit dem intermodalen Router Scotty nach. Im Gegensatz zur konventionellen Fahrplanauskunft können nicht nur Verkehrsverbindungen zwischen bestimmten Haltestellen gesucht werden, sondern auch vollständige Reiseketten mit beliebigen Adressen als Quelle und Ziel. Notwendige Fußwege werden also miteinberechnet.

Zusätzlich zur Adresseingabe kann man auch Start- und Zielpunkte direkt aus einer Karte auswählen, etwas was die die ÖBB den Fahrplanauskünften von DB und SBB nun voraus haben. Ein Wermutstropfen ist allerdings, daß es immer noch Linienverkehr gibt, der nicht vollständig eingebunden ist, etwa in Tirol und in der Steiermark. Ein Manko das die ÖBB bis Mitte 2007 beheben wollen.

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Powerpoint 2003 statt Brain 1.0

14.12.2006 13:58

Folgende von einem Handelsschüler erstellte Präsentationsfolie ist mir neulich unter die Kamera gekommen.

Und vom Offensichtlichen abgesehen: Warum beträgt die Anzahl der Internetuser in Österreich nur 0,61? Ich bin ja schon einer. Achja, mich kann man ja nicht für voll nehmen.

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Suchbegriffe November 2006

01.12.2006 00:03

Suchbegriffe, unter denen man leckse.net finden kann.

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Ich will Z.E.N.S.U.R.

23.11.2006 17:17

Copy & Paste muß für manche Medien unglaublich schwierig sein. Hier der Abschiedsbrief, den der Amok-Läufer von Emsdetten hinterlassen hat, in der Fassung von Telepolis, die 1:1 der Originalfassung entspricht (gelöscht), im Vergleich mit der Fassung von BILD und RTL (eingefügt). Während BILD.de immerhin angibt, den Brief auszugsweise veröffentlicht zu haben, fehlt ein derartiger Hinweis bei RTL.

Wenn man weiss, dass man in seinem Leben nicht mehr Glücklich werden kann, und sich von Tag zu Tag die Gründe dafür häufen, dann bleibt einem nichts anderes übrig als aus diesem Leben zu verschwinden. Und dafür habe ich mich entschieden. Es gibt vielleicht Leute die hätten weiter gemacht, hätten sich gedacht "das wird schon", aber das wird es nicht.

Man hat mir gesagt ich muss zur Schule gehen, um für mein leben zu lernen, um später ein schönes Leben führen zu können. Aber was bringt einem das dickste Auto, das grösste Haus, die schönste Frau, wenn es letztendlich sowieso für'n Arsch ist. Wenn deine Frau beginnt dich zu hassen, wenn dein Auto Benzin verbraucht das du nicht zahlen kannst, und wenn du niemanden hast der dich in deinem scheiss Haus besuchen kommt!

Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin. Für die ersten jahre an der GSS stimmt das sogar, ich war der Konsumgeilheit verfallen, habe danach gestrebt Freunde zu bekommen, Menschen die dich nicht als Person, sondern als Statussymbol sehen. Aber dann bin ich aufgewacht! Ich erkannte das die Welt wie sie mir erschien nicht existiert, das sie eine Illusion war, die hauptsächlich von den Medien erzeugt wurde. Ich merkte mehr und mehr in was für einer Welt ich mich befand. Eine Welt in der Geld alles regiert, selbst in der Schule ging es nur darum. Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen "Freunde". hat man eines davon nicht ist man es nicht wert beachtet zu werden. Und diese Menschen nennt man Jocks. Jocks sind alle, die meinen aufgrund von teuren Klamotten oder schönen Mädchen an der Seite über anderen zu stehen. Ich verabscheue diese Menschen, nein, ich verabscheue Menschen.

Ich habe in den 18 Jahren meines Lebens erfahren müssen, das man nur Glücklich werden kann, wenn man sich der Masse fügt, der Gesellschaft anpasst. Aber das konnte und wollte ich nicht. Ich bin frei! Niemand darf in mein Leben eingreifen, und tut er es doch hat er die Konsequenzen zu tragen! Kein Politiker hat das Recht Gesetze zu erlassen, die mir Dinge verbieten, Kein Bulle hat das Recht mir meine Waffe wegzunehmen, schon gar nicht während er seine am Gürtel trägt.

Wozu das alles? Wozu soll ich arbeiten? Damit ich mich kaputtmaloche um mit 65 in den Ruhestand zugehen und 5 Jahre später abzukratzen?Warum soll ich mich noch anstrengen irgendetwas zu erreichen, wenn es letztendlich sowieso für'n Arsch ist weil ich früher oder später krepiere? Ich kann ein Haus bauen, Kinder bekommen und was weiss ich nicht alles. Aber wozu? Das Haus wird irgendwann abgerissen, und die Kinder sterben auch mal. Was hat denn das Leben bitte für einen Sinn? Keinen! Also muss man seinem Leben einen Sinn geben, und das mache ich nicht indem ich einem überbezahlten Chef im Arsch rumkrieche oder mich von Faschisten verarschen lasse die mir erzählen wollen wir leben in einer Volksherrschaft. Nein, es gibt für mich jetzt noch eine Möglichkeit meinem Leben einen Sinn zu geben, und die werde ich nicht wie alle anderen zuvor verschwenden! Vielleicht hätte mein Leben komplett anders verlaufen können. Aber die Gesellschaft hat nunmal keinen Platz für Individualisten. Ich meine richtige Individualisten, Leute die slebst denken, und nicht solche "Ich trage ein Nietenarmband und bin alternativ" Idioten!

Ihr habt diese Schlacht begonnen, nicht ich. Meine Handlungen sind ein Resultat eurer Welt, eine Welt die mich nicht sein lassen will wie ich bin. Ihr habt euch über mich lustig gemacht, dasselbe habe ich nun mit euch getan, ich hatte nur einen ganz anderen Humor!

Von 1994 bis 2003/2004 war es auch mein Bestreben, Freunde zu haben, Spass zu haben. Als ich dann 1998 auf die GSS kam, fing es an mit den Statussymbolen, Kleidung, Freunde, Handy usw.. Dann bin ich wach geworden. Mir wurde bewusst das ich mein Leben lang der Dumme für andere war, und man sich über mich lustig machte. Und ich habe mir Rache geschworen! Diese Rache wird so brutal und rücksichtslos ausgeführt werden, dass euch das Blut in den Adern gefriert. Bevor ich gehe, werde ich euch einen Denkzettel verpassen, damit mich nie wieder ein Mensch vergisst! Ich will das ihr erkennt, das niemand das Recht hat unter einem faschistischen Deckmantel aus Gesetz und Religion in fremdes Leben einzugreifen!

Ich will das sich mein Gesicht in eure Köpfe einbrennt!

Ich will nicht länger davon laufen! Ich will meinen Teil zur Revolution der Ausgestossenen beitragen!

Ich will R A C H E !

Ich habe darüber nachgedacht, dass die meisten der Schüler die mich gedemütigt haben schon von der GSS abgegangen sind. Dazu habe ich zwei Dinge zu sagen:

1. Ich ging nicht nur in eine klasse, nein, ich ging auf die ganze Schule.

Die Menschen die sich auf der Schule befinden, sind in keinem Falle unschuldig! Niemand ist das! In deren Köpfen läuft das selbe Programm welches auch bei den früheren Jahrgängen lief! Ich bin der Virus der diese Programme zerstören will, es ist völlig irrelewand wo ich da anfange.

2. Ein Grossteil meiner Rache wird sich auf das Lehrpersonal richten, denn das sind Menschen die gegen meinen Willen in mein Leben eingegriffen haben, und geholfen haben mich dahin zu stellen, wo ich jetzt stehe; Auf dem Schlachtfeld! Diese Lehrer befinden sich so gut wie alle noch auf dieser verdammten schule!

Das Leben wie es heute täglich stattfindet ist wohl das armseeligste was die Welt zu bieten hat!

S.A.A.R.T. - Schule, Ausbildung, Arbeit, Rente, Tod

Das ist der Lebenslauf eines "normalen" Menschen heutzutage. Aber was ist eigentlich normal? Als normal wird das bezeichnet, was von der Gesellschaft erwartet wird. Somit werden heutzutage Punks, Penner, Mörder, Gothics, Schwule usw. als unnormal bezeichnet, weil sie den allgemeinen Vorstellungen der Gesellschaft nicht gerecht werden, können oder wollen. Ich scheiss auf euch! Jeder hat frei zu sein! Gebt jedem eine Waffe und die Probleme unter den Menschen lösen sich ohne jedliche Einmischung Dritter. Wenn jemand stirbt, dann ist er halt tot. Und? Der Tod gehört zum Leben! Kommen die Angehörigen mit dem Verlust nicht klar, können sie Selbstmord begehen, niemand hindert sie daran!

S.A.A.R.T. beginnt mit dem 6. Lebensjahr hier in Deutschland, mit der Einschulung.

Das Kind begibt sich auf seine perönliche Sozialisationsstrecke, und wird in den darauffolgenden Jahren gezwungen sich der Allgemeinheit, der Mehrheit anzupassen. Lehnt es dies ab, schalten sich Lehrer, Eltern, und nicht zuletzt die Polizei ein. Schulpflicht ist die Schönrede von Schulzwang, denn man wird ja gezwungen zur Schule zu gehen. Wer gezwungen wird, verliert ein Stück seiner Freiheit. Man wird gezwungen Steuern zu zahlen, man wird gezwungen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, man wird gezwungen dies zu tun, man wird gewzungen das zu tun. Ergo: Keine Freiheit! Und sowas nennt man dann Volksherrschaft. Wenn das Volk hier herrschen würde, hiesse es Anarchie!

WERDET ENDLICH WACH - GEHT AUF DIE STRASSE - DAS HAT IN DEUTSCHLAND SCHONMAL FUNKTIONIERT!

Nach meiner Tat werden wieder irgendwelche fetten Politiker dumme Sprüche klopfen wie "Wir halten nun alle zusammen" oder "Wir müssen gemeinsam versuchen dies durchzustehen". Doch das machen sie nur um Aufmerksmakeit zu bekommen, um sich selbst als die Lösung zu präsentieren. Auf der GSS war es genauso... niemals lässt sich dieses fette Stück Scheisse von Rektorin blicken, aber wenn Theater-aufführungen sind, dann steht sie als erste mit einem breiten Grinsen auf der Bühne und präsentiert sich der Masse!

Nazis, HipHoper, Türken, Staat, Staatsdiener, Gläubige...einfach alle sind zum kotzen und müssen vernichtet werden! (Den begriff "Türken" benutze ich für alle HipHopMuchels und Kleingangster; Sie kommen nach Deutschland weil die Bedingungen bei ihnen zu hause zu schlecht sind, weil Krieg ist... und dann kommen Sie nach Deutschland, dem Sozialamt der Welt, und lassne hier die Sau raus. Sie sollten alle vergast werden! Keine Juden, keine Neger, keine Holländer, aber Muchels! ICH BIN KEIN SCHEISS NAZI) Ich hasse euch und eure Art! Ihr müsst alle sterben!

Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich von euch allen verarscht! Nun müsst ihr dafür bezahlen!

Weil ich weiss das die Fascholizei meine Videos, Schulhefte, Tagebücher, einfach alles, nicht veröffentlichen will, habe ich das selbst in die Hand genommen.

Als letztes möchte ich den Menschen, die mir etwas was bedeuten, oder die jemals gut zu mir waren, danken, und mich für all dies Entschuldigen!

Ich bin weg...

Auf Wiedersehen, Menschheit...

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23.11.2006 07:13

Oft lohnt es sich nicht, für einen interessanten Weblink sofort einen Artikel anzulegen. Oft geht auch das Wesentliche unter vielen Links unter. Darum gibt ab sofort getrennt von leckses Artikeln auch leckses Links. Selbstverständlich sind auch auch diese auch über RSS-Feeds abrufbar.

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Compano

22.11.2006 00:30

Man stelle sich vor, jemand stellt ein Carpoolingportal auf die Beine, bekommt eine lange Liste prominenter Unterstützer wie das Umwelt- und das Verkehrsministerium, die Bundesbahnen und den größten Mobilfunkanbieter, einen unübersehbaren Link vom größten Verkehrsverbund Österreichs und wird vom Verkehrsclub Österreich mit dem Mobilitätspreis ausgezeichnet. Sowas kann doch gar nicht schiefgehen, oder?

Nun, das Projekt heißt Compano und zählt nach 2 Monaten gerade mal 78 Teilnehmer und 17 Mitfahrgelegenheiten. Ob das ein guter Start ist?

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Selbstmordrate in Japan

21.11.2006 18:36

Wenn es nach der europäischen Boulevardpresse ginge, müßten Japaner wie die Lemminge sterben, denn ein immer wieder gerne gebrachtes Klischee über Japan ist die hohe Selbstmordrate. Vielen kommen dabei Begriffe wie Harakiri (Seppuku) oder die Kamikazeflieger im zweiten Weltkrieg in den Sinn.

Tatsächlich zeigt die Weltgesundheitsorganisation für Japan eine erhöhte Suizidrate, auch wenn diese noch weit hinter vielen ostereuropäischen Ländern liegt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Betrachtet man, welche Altersgruppen zum Suizid neigen, sieht man, daß vor allem Männer im fortgeschrittenen Alter gefährdet sind, sich das Leben zu nehmen. Angesichts der demographischen Zusammensetzung Japans kann es also gar nicht verwunderlich sein, daß das Land hier weit vorne liegt.

Um einen seriösen Vergleich zwischen den Ländern schaffen zu können, geht man also dazu über, eine altersstandardisierte Suizidrate anzugeben. Um also den verschiedenen Altersstrukturen der Länder gerecht zu werden, paßt man die Selbstmordraten einer Standardbevölkerung an. Betrachtet man nun aber die bereinigten Statistiken fällt gleich auf, daß Japan so nur mehr im europäischen Mittelfeld liegt. Mit 19,5 Selbstmorden pro Jahr auf 100.000 Einwohner liegt das Land dann zwar noch vor Deutschland (14,3) aber schon hinter Österreich (20,9) und der Schweiz (22,5).

Wenn also behauptet wird, daß sich Japaner bevorzugt das Leben nehmen würden, handelt es sich nur um eine sattsam wiedergekäute Urban Legend, wie übrigens auch beim angeblichen Freitod der Lemminge.

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Dirty Campaigning

06.11.2006 20:38

  • »Die Demokraten sorgen sich mehr um das Wohlergehen der Kriminellen als um das Wohlergehen der fleißigen, anständigen und hartarbeitenden Bürger.«
  • »Die Demokraten schlagen vor, daß jeder Gefängnisinsasse einen Computer mit Internetzugang und eine Badewanne erhalten soll.«
  • »Die Demokraten wollen eine Treibstoffsteuer, die eine Durchschnittsfamilie 955 Dollar pro Jahr kosten würde.«
  • »Gewerkschaften = Kommunisten = Tod Amerikas«
  • »Wussten Sie, dass Alfred Gusenbauer aus Anerkennung gegenüber dem Kommunismus in Moskau am Flughafen den Boden geküßt hat?«
  • »Heute noch eine Fotomontage. In wenigen Jahren könnte ein Halbmond am Stephansdom traurige Wirklichkeit sein. Radikale Fundamentalisten träumen von einer Islamisierung Europas.«
  • »Zwangsvegetarisierung«
  • »Haschtrafiken«

Wo liegt der Unterschied? Die linke Spalte stammt von der Satiresite Shelley The Republican, die rechten Worte sind in österreichischen Wahlkämpfen tatsächlich gefallen. Und wer meint, das sei schon Wahnsinn genug, darf sich im Krone-Blog gerne eines Besseren belehren lassen.

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Dumm wie B(r)ot

06.11.2006 16:46

Technorati ist das Microsoft unter den Blogsuchmaschinen. Vieles funktioniert überhaupt nicht so, wie man es sich erwarten würden, dennoch kommt man kaum daran vorbei.

Im Gegensatz zu vielen anderen Suchmaschinen begnügt sich Techorati nicht damit, die RSS-Feeds zu indizieren, sondern interpretiert mittels einer Heuristik auch die HTML-Seiten selbst. Was gut klingen mag, scheitert in der Praxis aber ziemlich kläglich. So wird etwa die richtige Zuordnung von Überschriften und Artikeltext zum Glücksspiel, obwohl Technorati mit dem Feed Zugriff auf strukturierte XML-Daten hätte, und diese teilweise, etwa für die Tags, auch benutzt. Aber selbst die von Technorati empfohlene Methode, die permanenten Links speziell zu präparieren führt zu keinem befriedigenden Ergebnis.

Nicht nur bei der Behandlung von XML sondern auch bei der Interpretation von HTTP-Statuscodes zeigt sich Technoratis Bot besonders unintelligent. Greift Technorati etwa irrtümlicherweise auf die Ressource /artikel zu, antwortet der Webserver mit Statuscode »301 Permanently moved« und leitet zu /artikel/ weiter. Das hält Technoratibot aber nicht davon ab, von der nicht existenten Ressource /artikel dem falschen Link <A href="rss"> zu folgen, was ohne Begleitmaßnahmen zu einem »404 Not Found« führt.

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Was bedeutet eigentlich Manga? (2)

05.11.2006 16:44

Der Blogwart aus Berlin erklärt:

Anime/Manga sind meist habnackt gezeichnete Kinder die auch mit eindeutig sexuellen Posen gezeichnet werden um die gelüste der nun ja „Zuseher“, zu befriedigen und oder zu stimulieren.

Klar, wenn man keine ernsthaften Argumente hat, um gegen einen Animefan zu wettern, muß man sich die Fakten halt selbst schaffen. Aber bei dieser geballten Kompetenz zieht selbst ein Heise-Forentroll ehrfürchtig seinen Hut.

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leckses Artikel auf Mosaic 2.7b6

05.11.2006 15:43

Da ich mit meinem Weblog natürlich auch Rücksicht auf ältere Browser nehmen will, habe ich Mosaic 2.7b6 unter Debian kompiliert. Das Ergebnis kann sich durchaus noch sehen lassen.

Es ist allerdings empfehlenswert, neben PNG-Dateien noch GIF-Versionen per Content Negotiation bereitzuhalten. Solche modernen Graphikformate mag der 10 Jahre alte Browser nämlich nicht allzugern, und stürzt bei der Darstellung ab.

Außerdem sollte man sich im Klaren sein, daß der Browser keinen Host:-Header mitliefert. Namensbasierte virtuelle Hosts, wie sie heutzutage gang und gäbe sind, funktionieren also nicht.

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Suchbegriffe Oktober 2006

01.11.2006 21:36

Suchbegriffe, unter denen man leckse.net finden kann.

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Das »Dance Factory«-Metalpad

30.10.2006 15:18

Von engagierteren Tänzern wird »Dance Factory« vermutlich ebenso gemieden, wie Codemasters vorangegangener Versuch eines Musikspiels: »Deutschland sucht den Superstar«. Willkürliche, autogenerierte Steps, lange Ladezeiten sowie die ungewohnte Pfeilanordnung dürften genauso wie die mitgelieferte Softmatte wenige fortgeschrittene Spieler anlocken.

Ein interessantes Fundstück konnte ich heute dennoch ausmachen, nämlich ein »Dance Factory«-Metalpad.

Bei dem Pad handelt es sich recht eindeutig um ein Mayflash-Metalpad der TX-Serie, dennoch gibt es einige Modifikationen.

Die offensichtlichste Änderung besteht natürlich im Design. Die Pads haben aber nicht nur ein neues Pfeildesign bekommen, sondern auch eine völlig neue Tanzfläche. Die Oberfläche besteht aus einer durchgängigen, leicht biegsamen Kunststoffplatte, die sich aber recht gut bespielen läßt, und vermutlich deutlich sockenschonender ist, als ein gewöhnliches TX-Pad mit hervorragenden Schrauben.

Wer das Pad live erleben will, kann es zB im Saturn im Wiener Columbuscenter ausgiebig testen.

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Wii geht das?

30.10.2006 14:31

Wie kommt es, daß man auf Amazon.de schon Rezensionen zu Nintendos Wii finden kann, wo die Konsole noch nirgendwo auf der Welt im Handel erhältich ist? Oder sind das nur die absurden Auswirkungen intensiver PR-Arbeit?

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Hofer Feldkirchen ― St. Ruprecht

27.10.2006 17:20

Wenn Sie ein Haus auf einem ein Hektar großen Grundstück bauen müßten, würden Sie den Eingang so plazieren, daß man erst einmal rund um das Grundstück laufen muß, um es erreichen zu können? Wohl kaum.

In die Realität umgesetzt wurde so ein Konstrukt aber dennoch, und zwar in Feldkirchen in Kärnten. Von der Lage her eigentlich halbwegs günstig bei einem Wohngebiet in St. Ruprecht gelegen, wurde die neu gebaute Hofer-Filiale trotzdem fast völlig vom Fußverkehr abgeschnitten. Ursprünglich war der abgebildete Supermarkt (1) nur über eine einzige Zufahrt (2) zugänglich, die von einer Auffahrt zur Ortsumfahrung (4) einmündete. Diese Auffahrt wird von PKW mit etwa 50 km/h befahren, Gehsteige gibt es dort keine.

Für Kunden, die vom Süden oder vom Westen kamen, bedeutete die Auffahrt als einzige Zugangsmöglichkeit außerdem einen Umweg von etwa 300 Metern längs einer schnell befahrenen Straße. Erst nachträglich wurde bei der gegenüberliegenden Brücke eine Treppe (3) gebaut, um den umwegsensiblen Fußgängern wenigstens die gröbsten Auswirkungen dieses Wahnsinns zu ersparen.

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März 2006

23.10.2006 17:47

Was war eigentlich los im März 2006? Für mich nichts besonderes. Für jemand anderen aber anscheinend schon, denn eine gewisse Koinzidenz läßt sich nicht abstreiten.

9. März 2006
12. März 2006

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Card Mount Error

23.10.2006 11:55

Seit etwa einem Jahr beglücken einige Speichermedienhersteller wie SanDisk und Kingston ihre Kunden mit U3. Damit ausgerüstete USB-Sticks seien laut Hersteller besonders »smart«, da sie eine Softwarelösung beinhalten, die ähnlich wie Portable Apps, dazu dienen, das Arbeiten mit eigenen Daten auf fremdem Rechner zu erleichtern.

U3 reserviert dafür einige Megabytes des Speichers, und benutzt diese, um eine CD-ROM zu emulieren. Auf diesem virtuellen Laufwerk ist eine autorun.inf abgelegt, die beim Anstecken unter Windows den U3-Launcher startet. Dieser Speicherbereich ist nicht beschreibbar und kann auch durch erneutes Partitionieren nicht entfernt werden. Einem Linux-User, der gewohnt ist, Medien manuell zu mounten, fällt diese Erweiterung aber auch nicht nicht weiter auf, da sich der Stick sonst wie ein gewöhnlicher verhält.

Aufmerksam auf U3 wurde ich erst, als ich meinen neu gekauften »SanDisk Cruzer Micro U3«, in einem – ebenfalls unter Linux laufenden – »In the Groove 2«-Automaten benutzen wollte. Jeder Versuch, den Riegel im Automaten zu benutzen, resultierte in einem »Card Mount Error«. Anfangs ging ich noch von einem Problem mit dem Dateisystem oder der Partitionierung aus, bis ich nach längerem Recherchieren auf U3 gestoßen bin, und – wie sich herausstellte richtig – vermutete, daß das emulierte CD-Laufwerk der U3-Erweiterung die automatische Hardwareerkennung des Automaten stört.

Die einzige vertretbare Lösung scheint es also zu sein, U3 vom Stick zu entfernen, um damit die CD-Emulation abzustellen. Leider sind die einzigen mir bekannten U3-Uninstaller nur unter Windows 2000 und höher lauffähig. Wer also Inkompatibilitäten mit aktuellen USB-Sticks vermeiden will, sollte entweder U3 gleich von Anfang an deaktivieren, oder das Problem an der Wurzel packen und schon beim Kauf auf U3 verzichten.

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Nur Vollpfosten rechnen Vollkosten?

16.10.2006 12:19

Das bekannte Watchblog BILDblog kritisiert die BILD am Sonntag (BamS) die angeblich Bahnreisen günstiger mache – jedenfalls im Vergleich zum PKW.

Die BamS hat nämlich den Vollpreis der Bahn mit den Vollkosten eines PKW verglichen, und ist zum Schluß gekommen, daß eine Autofahrt für eine vierköpfige Familie in einem Renault Scénic mit 651,28 € teurer komme, als eine Bahnreise 2. Klasse um 428 €.

BILDblog merkt zurecht an, daß es sich bei den 651,28 €, die die BamS über den ADAC berechnen ließ, um Vollkosten handelt, welche auch Fixkosten beinhalten. Die variablen Kosten betragen lediglich 269,65 €, der Schluß der BamS sei also falsch, denn der PKW wäre günstiger.

Was daran stört: Die Preisberechnung der DB-Fahrt hinterfragt BILDblog überhaupt nicht. Die BamS stünde wohl nicht für die Marke BILD, wenn der Rest der Preisberechnung nicht auch völlig hanebüchen wäre.

428 € sind der Vollpreis für genannte vierköpfige Familie. Ein Preis, der wohl nur bei einem schweren Beratungsfehler oder Informationsdefizit bezahlt werden würde. Denn selbst wenn sich die Familie nur für diese eine Fahrt sich mit der BahnCard 25 ausstatten ließe, hätte sie sich sich durch die 25 % Rabatt bereits 107 € gespart, deutlich mehr als zwei BahnCard 25 überhaupt kosten (51,50 € + 5 € für den Partner).

Da BILDblog die Fixkosten eines PKW außer Acht lassen will, ist es für eine bahnfahrende Familie aber auch nur mehr als fair, die recht geringen Fixkosten der Deutschen Bahn ebenfalls unter den Tisch fallen zu lassen, und in beiden Fällen nur mit den Grenzkosten zu rechnen.

Was aber für eine Fernreise noch viel gravierender ist, ist auch die völlig fehlende Berücksichtigung des Sparpreis 50. Damit könnte man die Fahrtkosten auf einen Preis von 160,50 € drücken. Da das Angebot mit der Bahncard 25 kumulierbar ist, hätte die Familie für die Wochenendreise nur 120,30 € zahlen müssen, also knapp die Hälfte des Wertes, den BILDblog für die PKW-Fahrt als richtig erachtet.

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Feldkirchen ist nun urban

13.10.2006 16:55

Nach der Eroberung Klagenfurts durch Rolling Boards folgt nun auch Feldkirchen. Vizebürgermeister Herwig Seiser (SPÖ), dem die Verkehrssicherheit bekanntlich am Herzen liegt, hat nun feierlich Feldkirchens erstes Rolling Board aufstellen lassen.

Wie die Gewista, ein Hersteller dieser dynamisch wechselnden Werbetafeln feststellt, ein absolutes Muß für jede Stadt:

Rolling Boards sind an hochfrequentierten Einfalls- und Durchzugsstraßen positioniert. Durch die Hinterleuchtung leisten sie darüber hinaus einen Beitrag zur Sicherheit im Verkehr und bringen ein Stück Urbanität an die exponierten Standorte.

Die Begeisterung in anderen Städten spricht für sich.

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Die große Wanderung

03.10.2006 13:13

Die Eröffnung der Cityarkaden Klagenfurt zeigt schon deutliche Wirkungen in der südöstlichen Innenstadt. So beträgt die Leerstandsquote an der Kreuzung 8. Mai-Staße/Bahnhofstraße beeindruckende hundert Prozent.

Auch wenn das Steckenpferd nur eine Hausnummer weitergewandert ist, haben sich die anderen Läden klar aus diesem Gebiet zurückgezogen.

Das grüne Gebäude beherbergte mal einen Mc Donald's, welcher sich nun am Heuplatz direkt neben dem ECE angesiedelt hat.

Gegenüber konnte man Schuhe kaufen.

Und auf der anderen Seite gab es mal Dessous.

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Suchbegriffe September 2006

01.10.2006 22:29

Suchbegriffe, unter denen man leckse.net finden kann.

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Internet Register Österreich

13.09.2006 16:06

Als Domainhaber bekommt man oft seltsame Post. Auch heute wieder lag ein Schreiben im Briefkasten, diesmal ist es nicht Verisign, sondern das »Internet Register Österreich - für gewerbliche Teilnehmer«. Mit der Bitte um Rücksendung fragt der Dienst freundlich um drei Suchbegriffe, unter denen die AT-Domain in diesem Verzeichnis eingetragen werden soll. Die Antwort kann sogleich per Fax an eine kostenlose 0800er-Nummer erfolgen, oder über einen beiliegenden Briefumschlag.

Wo ist der Clou? Vielleicht das Kleingedruckte, das unscheinbar am Formular schlummert.

Die Anzeige wird mit 958 Euro jährlich berechnet und ist jeweils nach Rechnungsstellung im Voraus zu bezahlen Der Auftrag gilt für die nächsten drei Jahre ab Auftragsdatum und verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

Nun, 2874 Euro sind für einen Eintrag auf einer Website mit JPEG-Artefakten und PageRank 0 nicht gerade ein Pappenstiel, zumal ein allgemeiner Eintrag per Webformular kostenlos ist. Die Gegenleistung besteht hier anscheinend nur darin, unter drei zusätzlichen Suchbegriffen in diesem Register vertreten zu sein.

Das Geschäftskonzept der Deutschen Adressdienst GmbH, das offensichtlich weder in Österreich noch im Ursprungsland Deutschland viele Freunde findet, beschäftigt anscheinend auch viele weitere Blogger, darunter auch viele Juristen.

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ACOG rüttelt am JuSchG

09.09.2006 12:53

Dynamic Medien, die Firma hinter dem bekannten, deutschen Anime-Distributor ACOG, beruft sich gerne auf das Jugendschutzgesetz, um seinen Markt vor Grauimporten und Raubkopien zu schützen. Da Import-Titel im Regelfall keine Freigabe der FSK erhalten, unterliegen sie Einschränkungen im Versandhandel, was die Händler wettbewerbsrechtlich angreifbar macht.

So erwirkte Dynamic Medien auch im Fall gegen Avides Media eine einstweilige Verfügung. Nachdem der Rechtsstreit durch mehrere Instanzen durchgefochten wurde, und das Landesgericht und Oberlandesgericht zu keiner schlüssigen Auffassung gekommen sind, ob die Freigaben des BBFC dem deutschen Jugendschutz genügen, und ob der Jugendschutz gegen den Grundsatz des freien Warenverkehrs innerhalb der EU verstoße, liegt die Frage laut heise online nun dem Europäischen Gerichtshof vor.

Sollte der EuGH den deutschen Sonderweg in Sachen Jugendschutz als EU-widrig erklären, wäre eine der tragenden Säulen des deutschen Jugendschutzgesetzes gekippt.

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Loituma im japanischen Fernsehen

03.09.2006 19:23

Erst kam Loituma, dann kam Loitumas Lied in »Bleach«, dann kamen die Flashvideos der Fans im Netz. Das behaupten zumindest Kontor Records, um ihren klingeltongewordenen Wahnsinn namens »Holly Dolly« zu bewerben.

In den 90er Jahren performte eine finnische Band das lustige Liedchen "Ieva's Polka" und konnte dort auch beachtliche Erfolge verbuchen. Dann wurde es wieder ruhig um den Song mit dem unverständlichen Text, aber der unglaublich eingängigen Melodie - bis er in der angesagten japanischen Zeichentrick-Serie "Bleach" gespielt wurde.

Doch auch die Onlineausgabe der BILD glaubt, Orihime hätte im japanischen Fernsehen zu finnischem Polka einen Lauch gewedelt, trotz Aufklärung seitens des verlinkten Erik Range.

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Suchbegriffe August 2006

01.09.2006 18:47

Suchbegriffe, unter denen man leckse.net finden kann.

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Abenteuer Tele2

25.08.2006 23:06

Nachdem tele.ring Twist, die Prepaid-Karte für das wohl schlechteste GSM-Netz Österreichs, zumindest in meiner Wohnung mitten in Wien nicht mal zum Telefonieren taugte, war ich auf der Suche nach einem Ersatz.

Dabei fiel meine Wahl auf den Prepaid-Tarif des in Österreich recht kleinen Anbieter Tele2. Das Image des schedischen Telekomunternehmens war in Österreich dank seiner Vertriebsmethoden schon etwas ramponiert, aber für mein Telefonieverhalten mit sehr wenigen aktiven Gesprächsminuten, dafür aber mit ständigen kleinen Datenmengen über GPRS, war der Prepaid-Tarif verglichen mit anderen Mobilfunkherstellern doch zu verlockend. Die Rufnummernmitnahme von tele.ring war allerdings nicht möglich.

Die Aufladung erfolgt bei Tele2 statt über die sonst üblichen Rubbelkarten per Bankeinzug und eine PIN. Absolute Wenigtelefonierer dürfte es freuen, daß die Mindestaufladung nur 10 Euro pro Jahr beträgt. Zusätzlich werden eingehende Anrufe mit einigen Cent als Bonus gutgeschrieben.

Bei Bestellung über die Tele2-Hotline bekam ich zur SIM-Karte gleich ein Sony Ericsson T290i dazugeschenkt. Anders als bei den meisten anderen Verträgen darf man »geschenkt« hier wirklich noch wörtlich nehmen. Das Prepaid-Angebot kennt keine Grundgebühr, keinen Mindestumsatz, und hat auch keine Bindefrist. Nur mit dem unvermeidlichen SIM-Lock am Telefon muß man leben können.

Da ich mit meinem Siemens S65 bislang zufrieden war, und das mitgelieferte Telefon daher nicht gebraucht habe, mußte ich an meinem Siemens die netzspezifischen Einstellungen konfigurieren. Das solle über das Portal Tele2 Go Live! ganz einfach per SMS gehen, doch ändern die versandten Kurznachrichten leider wenig an den WAP- und MMS-Einstellungen des S65. Eine manuelle Konfiguration durch den Kunden ist offenbar auch nicht vorgesehen, denn die Website verliert kein Wort über APNs oder Gateways. Der APN internet.tele2.at ist zwar nicht schwer zu erraten, aber so viel Unterstützung sollte einem Kunden schon zugestanden werden.

Einmal eingerichtet, funktioniert die Internetverbindung allerdings recht passabel. Meistens jedenfalls. Zumindest habe ich einen mehrtägigen Ausfall in Erinnerung.

Eher erfreulich war die Tatsache, daß die Mailbox gar nicht erst aktiviert werden konnte. Das ersparte mir wenigstens das Abstellen des meiner Meinung nach absolut unnötigen Dienstes.

Roaming ist angeblich auch möglich. Nur hatte mir niemand gesagt, daß man zur Aktivierung das Telefon neu starten, und der PIN eine 1 voranstellen muß.

SMS funktionierte auch. Zumindest ein paar Monate lang. Aus unerfindlichen Gründen ging der SMS-Versand nach einigen Monaten nicht mehr. Auch andere Endgeräte brachten keine Lösung des Problems.

Da ich aber auf SMS nicht gänzlich verzichten konnte, und der Trafficbedarf meiner Internetanwendungen ohnehin stetig gestiegen ist, habe ich mich doch entschlossen, dem Abenteuer ein Ende zu bereiten, und samt Rufnummer zu one zu wechseln. Immerhin das klappte problemlos, und war mit 8 Euro für die Portierung, sowie 4 Euro für die NÜV sogar deutlich billiger als von der Regulierungsbehörde vorgeschrieben. Immerhin wirbt noch meine Vorwahl 0688 für diesen Mobilfunkprovider für Unerschrockene.

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Von Fashion zu Fascism

24.08.2006 13:51

Was machen Zicken am liebsten? Richtig. Lästern. Eine geeignete Plattform dafür bietet das Weblog »The Lolita Elitist's Journal«, auch bekannt als lolita_fucks, wo Gothic Lolitas Bilder von Leuten posten, die nicht dem strengen Dresscode genügen.

Damit die Liste der Bilderlinks nicht allzu langweilig wird, wird das ganze noch mit ein paar elitären Kommentaren gewürzt, wie »Häßlicher Nuttengoth« oder »Wer hat ein Schwein in ein Kleid gesteckt?«. Im Kommentarforum kann dann auch das internationale Publikum seine Meinung mitteilen, wie etwa, daß es beim Anblick der Bilder gerade erblindet sei, oder daß die Mädels in Wien ja noch viel häßlicher seien.

Damit solche modischen Fauxpas erst gar nicht passieren, setzen manche Gothic-Lolita-Treffen auf Prävention durch die Fashionpolizei. Wer etwa nur an dieser Modeform interessiert ist, aber nicht selbst in einem kodexgerechten Outfit erscheinen will, bekommt von der Organisatorin klare Verhältnisse geschaffen: »Es zwingt euch keiner zu kommen! Wenn ihr irgendwie daherkommen wollt, dann geht zu einem ViT oder auf eine Convention.«

Vielleicht sollten einige Gothic Lolitas ja von den niedlichen Mary Janes auf Schaftstiefel wechseln. Damit läßt es sich noch viel besser nach unten treten.

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Cosplayer sind paranoid

24.08.2006 10:59

Und Verallgemeinerungen sind falsch und dumm. Trotzdem: Bei den Verschwörungstheoretikern sind auch Cosplayer anscheinend ganz vorne dabei. Offensichtliche Fakten sind dabei völlig nebensächlich, wenn es darum geht, Begründungen für den eigenen Mißerfolg zu finden.

So beschwert sich etwa ein Cosplayer im Animexx-Forum, daß auf dem deutschen Vorentscheid des World Cosplay Summit, also dem Versuch eine »Weltmeisterschaft« des Cosplays zu etablieren, ohnehin nur leicht bekleidete Mädels gewinnen würden. Das wird zwar alleine schon durch die Gewinnerkostüme (Einzel 2005 Gruppe 2005, 2006) widerlegt, aber solche nicht unwesentlichen Details stören ja nur bei der Verteidigung des eigenen Standpunktes.

Meist handelt es sich um sattsam bekannte Ressentiments, wie etwa das Stereotyp von den abgehobenen Diven, die nur durch Vitamin B zu ihren Wettbewerbsplazierung kommen, die in Foren gerne wiedergekäut werden, und gelegentlich auch in anderen einschlägigen Medien, wie der »Kolumne ohne Namen« in der MangasZene 24 verwurstet werden. Doch mitunter zeigen Leute auch ihre Kreativität beim Stricken von absurden Verschwörungstheorien.

Etwa berichtet ein weiterer Animexx-User und Cosplayer empört, daß der ganze Vorentscheid zum World Cosplay Summit überhaupt nur eine riesengroße Fassade sei, deren Hintergrund einer der Organisatoren nutzt, um sich sexuell an die Teilnehmerinnen heranzumachen. Er räumt zwar selbst ein, daß dieser noch nicht erfolgreich gewesen sei, aber über diese Ungerechtigkeit sei er ganz wütend, und überhaupt könne diesen Organisator eh keiner leiden. Ein Motiv für die Vorwürfe kristallisiert sich allerdings rasch heraus, als dieser Cosplayer sich auch in abfälliger Weise über Talent und Charakter der Gewinnerinnen äußert.

Neid und Mißgunst der »Zukurzgekommenen« treiben schon seltsame Blüten.

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Innenstadtsterben durch City-Arkaden?

18.08.2006 12:57

So ein Quatsch! Natürlich hat das ECE Klagenfurt keinen Einfluß darauf, was zB in der Bahnhofstraße passiert.

Immer diese Bedenkenträger und Verhinderer. Schließlich geht es hier um Arbeitsplätze!

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Benzin so teuer wie sonst auch!

03.08.2006 00:32

Der Unmut an der Zapfsäule über gestiegene Treibstoffpreise ist groß, und Rufe nach Steuererleichterungen für Autofahrer werden immer lauter. Doch wie teuer ist der Sprit tatsächlich geworden?

Der ÖAMTC veröffentlicht dazu Tabellen der Treibstoffpreise seit 1970. Allerdings haben diese auch einen Schönheitsfehler. 1970 mag der Liter Benzin mit 3,40 Schilling (25 Cent), verglichen mit heute, unschlagbar billig erscheinen, doch handelt es sich um nominelle Preise, welche die Inflation der letzen 35 Jahre nicht berücksichtigen.

Um diese Verzerrung durch die allgemeine Teuerung zu korrigieren, muß der Verbraucherpreisindex miteinberechnet werden. Die Statistik Austria hilft hier mit etwas unhandlichen Tabellen, welche sich aber trotzdem gut dazu eignen, die damaligen Preise auf heutige Verhältnisse abzubilden. Die um den VPI bereinigten Zahlen sehen mit dem Jahr 2005 als Preisreferenz nun folgendermaßen aus:

Nicht überraschend, daß diese Form der Darstellung von den Autofahrerclubs eher gemieden wird.

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»Der pH-Wert liegt zwischen 0 und 14«

02.08.2006 01:00

Oft gelehrt und trotzdem falsch.

Der pH-Wert errechnet sich aus der Anzahl der aktiven H3O+-Ionen (in mol), die sich in einem Liter Wasser befinden. Ein Mol H2SO4 hätte in einem Liter Wasser also etwa einen pH-Wert von 0, ein Mol NaOH einen Wert von 14. Da ein Liter Wasser aber 55,6 mol Wasser enthält, wären diese Lösungen aber noch weit von der Sättigung entfernt. Erst mit einem pH-Wert von -1,74 bzw. 15,74 hätte man die maximal möglichen Werte für wässrige Lösungen erreicht. Solche Werte, die den Bereich zwischen 0 und 14 überschreiten, sind, wie ebenfalls oft behauptet, auch durchaus nicht die Ausnahme. So herrschen etwa in Bleiakkumulatoren, wie sie in fast jedem Auto vorhanden sind, pH-Werte von etwa -0,5.

Übrigens: Der pH-Wert ist auch temperaturabhängig. Wer also behauptet, dass ein pH-Wert von 7 Neutralität bedeutet, unterschlägt, daß das nur bei Normaldruck und etwa 25 °C gilt. Bereits bei Körpertemperatur weicht der Neutralpunkt mit 6,7 deutlich von 7 ab.

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Neue Serie: Schulwissen

02.08.2006 00:49

Viele Urban Legends werden unreflektiert verbreitet. Manche Urban Legends sind so hartnäckig, dass diese sogar in naturwissenschaftlichen Schulbüchern Einzug finden, und auch so gelehrt und geprüft werden. Dabei handelt es sich oft um Erklärungsmodelle, die zwar einen wahren Kern haben, sich aber meist nur auf einen unwesentlichen bis irrelevanten Teilaspekt beziehen.

Die neue Serie Schulwissen soll mit weitverbreitetem Irrglauben in der Wissenschaft nun aufräumen, und hoffentlich dazu beitragen, dass Lehrinhalte an Schulen kritischer hinterfragt werden.

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Suchbegriffe Juli 2006

01.08.2006 13:32

Suchbegriffe, unter denen man leckse.net finden kann.

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Der wohl billigste Tanzmattenmod

29.07.2006 00:31

Man kennt das Problem. Billige DDR-Tanzmatten für wenige Euro neigen dazu, sich unter den Füßen fortgeschrittenerer Spieler ehrfürchtig zusammenzufalten, was alsbald auch auf den Stirnen des Tänzer Runzeln hervorruft. Was liegt also näher, die dünnen Folien drastisch zu verstärken?

Zuerst muß die Matte in ihre Einzelteile zerlegt werden. Dazu muß das Gehäuse aufgeschraubt, und die Naht, die, die einzelnen Folien zusammenhält, aufgetrennt werden.

Was sich bei den dünnen Folien als Lösung anbietet, ist zB ein elastischer Bodenbelag, der sich in der benötigten Größe von etwa 85 × 95 cm kostengünstig beschaffen läßt. Das hier verwendete Modell ist vermutlich ein Verschnittstück aus den Siebzigerjahren des vorherigen Jahrhunderts, und bekommt hiermit endlich einen sinnvollen Verwendungszweck.

Damit das zeitlose Muster der Matte nicht zu sehr irritiert, wird die Folie mit den gewohnten Pfeilen auf die Rückseite des Bodenbelags geklebt.

Als Klebstoff wird hier Kontaktkleber verwendet, der beidseitig mit einer Spachtel dünn aufgetragen wird. Nachdem die bestrichenen Stellen trocken sind, werden Folie und Belag verpreßt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, daß die Folie beim ersten Anpressen flächig auf dem Untergrund aufliegt, sonst entstehen wieder Falten und Knitterspuren, die man ja eigentlich beseitigt haben wollte,

Des überstehenden Randes kann man sich mit einem Teppichmesser oder einer anderen geeigneten Waffe entledigen.

Wie man sieht, ist das Ergebnis der Mühen, eine deutlich steifere Folie, die zumindest fortgeschrittene Tanzbewegungen mühelos wegstecken sollte.

[Update vom 16. August]

Doch damit ist das Problem der rutschenden Unterseite noch nicht beseitigt. Doch auch hier gibt es eine Lösung aus dem lokalen Baumarkt, wie etwa gummierten Kunststoffrasen, billige Meterware, die aber sehr rutschfest und gleichzeitig auch geräuschdämmend ist.

Dieser muß nur noch mit geeignetem Werkzeug, wie einer ausreichend großen Nadel, mit der verstärkten Oberseite vernäht werden.

Der noch überstehende Rand kann dann abgeschnitten werden.

[Fortsetzung folgt]

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Was leckse nicht ist

26.07.2006 23:52

Däne
ICQ
Taiwanese
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Kalifornierin
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Alexander Becker
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Eine Bar bei Ulm
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Die Mehrzahl von Lachs
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Alexa D.

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Willkommen im Artikelsystem

26.07.2006 13:38

Hier erwarten den Besucher in Zukunft Artikel zu diversen Themen wie etwa Anime, Verkehr, sowie viele weitere Themen. Auch wird geplant sein, einen Teil der anderen Artikel hier in das Artikelsystem zu migrieren, wie etwa die Galerie von Feldkirchen. Die eher aus dem Schema fallenden Animexx Alpha-News werden dagegen bis auf Weiteres auf Animexx.de verbleiben.

Das Artikelsystem basiert auf der Weblog-Software PyBlosxom, welche für meine Bedürfnisse am zweckmäßigsten erschien.

Zu jedem Artikel besteht die Möglichkeit, Kommentare abzugeben. Die Umsetzung von Features wie Trackback-Links folgt in Kürze.

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