04.08.2007 14:31
Auch in diesem Jahr findet in Wiener Neustadt wieder die Offizielle österreichische Machine-Dance-Meisterschaft 2007 statt. Die Turniere werden am Sonntag, dem 19. August 2007 (für »Fortgeschrittene« und »Profis«) und am Sonntag, dem 2. September 2007 (»Einsteiger«) im Cine Nova Center auf dem dortigen »In The Groove 2« ausgetragen. Beginn der Veranstaltung ist 10.00 Uhr, die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.
Weitere Details zur Anmeldung und zum Reglement findet man beim Veranstalter Vierpfeile.at.
30.10.2006 15:18
Von engagierteren Tänzern wird »Dance Factory« vermutlich ebenso gemieden, wie Codemasters vorangegangener Versuch eines Musikspiels: »Deutschland sucht den Superstar«. Willkürliche, autogenerierte Steps, lange Ladezeiten sowie die ungewohnte Pfeilanordnung dürften genauso wie die mitgelieferte Softmatte wenige fortgeschrittene Spieler anlocken.
Ein interessantes Fundstück konnte ich heute dennoch ausmachen, nämlich ein »Dance Factory«-Metalpad.
Bei dem Pad handelt es sich recht eindeutig um ein Mayflash-Metalpad der TX-Serie, dennoch gibt es einige Modifikationen.
Die offensichtlichste Änderung besteht natürlich im Design. Die Pads haben aber nicht nur ein neues Pfeildesign bekommen, sondern auch eine völlig neue Tanzfläche. Die Oberfläche besteht aus einer durchgängigen, leicht biegsamen Kunststoffplatte, die sich aber recht gut bespielen läßt, und vermutlich deutlich sockenschonender ist, als ein gewöhnliches TX-Pad mit hervorragenden Schrauben.
Wer das Pad live erleben will, kann es zB im Saturn im Wiener Columbuscenter ausgiebig testen.
23.10.2006 11:55
Seit etwa einem Jahr beglücken einige Speichermedienhersteller wie SanDisk und Kingston ihre Kunden mit U3. Damit ausgerüstete USB-Sticks seien laut Hersteller besonders »smart«, da sie eine Softwarelösung beinhalten, die ähnlich wie Portable Apps, dazu dienen, das Arbeiten mit eigenen Daten auf fremdem Rechner zu erleichtern.
U3 reserviert dafür einige Megabytes des Speichers, und benutzt diese, um eine CD-ROM zu emulieren. Auf diesem virtuellen Laufwerk ist eine autorun.inf abgelegt, die beim Anstecken unter Windows den U3-Launcher startet. Dieser Speicherbereich ist nicht beschreibbar und kann auch durch erneutes Partitionieren nicht entfernt werden. Einem Linux-User, der gewohnt ist, Medien manuell zu mounten, fällt diese Erweiterung aber auch nicht nicht weiter auf, da sich der Stick sonst wie ein gewöhnlicher verhält.
Aufmerksam auf U3 wurde ich erst, als ich meinen neu gekauften »SanDisk Cruzer Micro U3«, in einem – ebenfalls unter Linux laufenden – »In the Groove 2«-Automaten benutzen wollte. Jeder Versuch, den Riegel im Automaten zu benutzen, resultierte in einem »Card Mount Error«. Anfangs ging ich noch von einem Problem mit dem Dateisystem oder der Partitionierung aus, bis ich nach längerem Recherchieren auf U3 gestoßen bin, und – wie sich herausstellte richtig – vermutete, daß das emulierte CD-Laufwerk der U3-Erweiterung die automatische Hardwareerkennung des Automaten stört.
Die einzige vertretbare Lösung scheint es also zu sein, U3 vom Stick zu entfernen, um damit die CD-Emulation abzustellen. Leider sind die einzigen mir bekannten U3-Uninstaller nur unter Windows 2000 und höher lauffähig. Wer also Inkompatibilitäten mit aktuellen USB-Sticks vermeiden will, sollte entweder U3 gleich von Anfang an deaktivieren, oder das Problem an der Wurzel packen und schon beim Kauf auf U3 verzichten.
29.07.2006 00:31
Man kennt das Problem. Billige DDR-Tanzmatten für wenige Euro neigen dazu, sich unter den Füßen fortgeschrittenerer Spieler ehrfürchtig zusammenzufalten, was alsbald auch auf den Stirnen des Tänzer Runzeln hervorruft. Was liegt also näher, die dünnen Folien drastisch zu verstärken?
Zuerst muß die Matte in ihre Einzelteile zerlegt werden. Dazu muß das Gehäuse aufgeschraubt, und die Naht, die, die einzelnen Folien zusammenhält, aufgetrennt werden.
Was sich bei den dünnen Folien als Lösung anbietet, ist zB ein elastischer Bodenbelag, der sich in der benötigten Größe von etwa 85 × 95 cm kostengünstig beschaffen läßt. Das hier verwendete Modell ist vermutlich ein Verschnittstück aus den Siebzigerjahren des vorherigen Jahrhunderts, und bekommt hiermit endlich einen sinnvollen Verwendungszweck.
Damit das zeitlose Muster der Matte nicht zu sehr irritiert, wird die Folie mit den gewohnten Pfeilen auf die Rückseite des Bodenbelags geklebt.
Als Klebstoff wird hier Kontaktkleber verwendet, der beidseitig mit einer Spachtel dünn aufgetragen wird. Nachdem die bestrichenen Stellen trocken sind, werden Folie und Belag verpreßt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, daß die Folie beim ersten Anpressen flächig auf dem Untergrund aufliegt, sonst entstehen wieder Falten und Knitterspuren, die man ja eigentlich beseitigt haben wollte,
Des überstehenden Randes kann man sich mit einem Teppichmesser oder einer anderen geeigneten Waffe entledigen.
Wie man sieht, ist das Ergebnis der Mühen, eine deutlich steifere Folie, die zumindest fortgeschrittene Tanzbewegungen mühelos wegstecken sollte.
[Update vom 16. August]
Doch damit ist das Problem der rutschenden Unterseite noch nicht beseitigt. Doch auch hier gibt es eine Lösung aus dem lokalen Baumarkt, wie etwa gummierten Kunststoffrasen, billige Meterware, die aber sehr rutschfest und gleichzeitig auch geräuschdämmend ist.
Dieser muß nur noch mit geeignetem Werkzeug, wie einer ausreichend großen Nadel, mit der verstärkten Oberseite vernäht werden.
Der noch überstehende Rand kann dann abgeschnitten werden.
[Fortsetzung folgt]